facebook

twitter
slo eng eng
ogori
poti
sport
ponudba
slike


In den Urkunden wurde die Wallfahrtskirche zum ersten Mal im Jahre 1314 erwähnt, wenn der Patriarch Ottobon Ablässe bestätigt hat, die schon seine Vorfahren den Besuchern der „Kapelle der seligen Jungfrau Maria auf der Šmarna gora“ erteilt haben. Das heißt, dass die Kapelle bestimmt schon am Anfang des 14. Jahrhunderts hier gestanden hat, wenn nicht schon am Ende des 13. Jahrhunderts.
obzidje
obzidje
obzidje
Aufgrund zunehmender Wallfahrten hat sich im Laufe der Zeit die Notwendigkeit nach einer neuen Kirche aufgezeigt. So wurde die alte zweischiffige gotische Kirche abgerissen und in Jahren 1711-1712 wurde vom damals meist geschätzten slowenischen Baumeister Gregor Maček das heutige Zentralgebäude erbaut. Er hat sich an die romanische Kirche in Nova Štifta bei Ribnica angelehnt. Im Grundriss ist die Kirche ein Achteck, zu dem ein rechteckiger Altarteil mit „abgeschliffenen“ Ecken angelehnt ist und die beiden Teile sind mit großen Kuppeln gedeckt. Die Kirche wurde erst im Jahre 1729 geweiht, was auch die Inschrift bezeugt, die in die Wand zwischen dem Schiff und dem Presbyterium eingemauert ist.
obzidje
obzidje
cerkev
Im nächsten Jahrhundert sind die Fresken in den Kuppeln entstanden. Im Jahre 1842 hat Matevž Langus das Gewölbe über dem Presbyterium mit Szenen aus dem Leben Marias und gleichzeitig auch den Hauptaltar bemalt. Dieser wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von Matija Koželj renoviert, der zur gleichen Zeit auch die Wände des Presbyteriums mit den vier Evangelisten und der Szene, wo Maria den heiligen Dominikus und Simon Stock erscheint, bemalt hat.
cerkev
cerkev
cerkev
cerkev
Auf das Gewölbe der großen Kuppel hat Matevž Langus zwischen den Jahren 1846 und 1848 die illusionistische Szene der Himmelfahrt Marias gemalt. Im oberen Teil, dem Himmel, warten der Vater-Gott und Jesus Christus schon auf Maria und auf dem Scheitel von der Kuppel noch der Heilige Geist in der Gestalt einer Taube und eine unzählige Menge der Engel. Im zweiten Teil wird die himmlische Szene von den Heiligen und den Erzväter aus dem Alten Testament begleitet. Der dritte und niedrigste Teil ist der irdische Teil; bei dem leeren Grab stehen Maria Magdalena und ihre Schwester Marta und hinter ihnen die zwölf Apostel. Auf der gegenüberliegenden westlichen Seite wird eine Menge von Pilgern dargestellt, wo sich neben dem Autoportrait des Malers beim Quarz noch die Portraits von zahlreichen Zeitgenössen von Langus befinden: unter anderem der Pfarrer von Vodice und der Auftraggeber für die Bemalung Jernej Arko, der damalige Priester auf der Šmarna gora Anton Jamnik und der Befürworter der Wallfahrten auf der Šmarna gora Franziskaner Anton Rant. Rechts vom Orgelgehäuse ist die Familie Aljaž aus Zavrh unter der Šmarna gora gemalt. Jakob Aljaž (Priester, Komponist und Bergsteiger), dessen Büste, die vom Bildhauer France Kralj gemacht wurde, auch auf der bekannten Front des Glockenturms ist, ist hier ein Säugling in den Händen seiner Mutter und sein Vater ist der Mann mit einer Maurerkelle in der Hand. Gerade er hat dem Maler geholfen frischen Putz aufzutragen, auf den der Künstler sofort, also in der Fresko-Technik, gemalt hat. Ganz recht sind zwei vornehm angezogene Pilger, die nach der mündlichen Überlieferung sogar die Bekannten von Langus, France Prešeren (größter slowenischer romantischer Dichter) und Julija Primic (seine unerhörte Liebe) sein sollten.
cerkev
cerkev
cerkev