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Die Šmarna gora – wir kennen alle den Berg, unzählige Male waren wir schon dort oben.
Wir sind gegangen, gelaufen, soviel wir konnten, vielleicht haben wir uns sogar mit einem Bergfahrrad auf diesen bescheidene 360 m hohen Berg begeben, der sich mit einem unbescheidenen Namen „gora“ (Berg) rühmt. Letztendlich haben wir so im Vorbeigehen, halb heimlich ganz außer Atem und verschwitzt ein Auge auf die Uhr geworfen – 20 Minuten, einige mehr oder weniger hat sie uns gezeigt, wenigstens den meisten und das ungeachtet davon auf welchem Weg wir uns auf den Gipfel begeben haben. Und dann rast ein Läufer vorbei – und läuft noch, wir können kaum noch aufrecht gehen und er läuft ruhig weiter. Donnerwetter, woher hat er die Energie, gelten die Gesetze der Gravitation für ihn nicht? Und diese Bergläufer, sie sagen, dass sie ganz vom Fuß in Tacen bis zum Gipfel, zum Lindenbaum von der Šmarna gora in nur 12 Minuten kommen! So zeigt die Uhr beim Winterwettbewerb „Rekord von der Šmarna gora“, das ist Tatsache.
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Und die Bergfahrradfahrer?
Sind sie ihnen gewachsen?
Auf derselben Strecke, die uns aus Tacen geradeaus nach oben führt natürlich nicht – sie ist zu steil, es gibt zu viele Wurzeln. Der Fahrweg aus Zavrh wird der richtige sein, hier ist die Steile gerade richtig und die Ebene über die Wiese unter der Grmada macht den Vorsprung, den die Läufer auf der Steile haben, irgendwie zunichte. Der Start soll auf der Kreuzung in Zavrh sein, das Ziel unter dem Gasthaus; natürlich gehen wir auf dem Gipfel an den Spielgeräten für Kinder vorbei. So wurde die Idee für den Wettbewerb geboren, den wir die Herausforderung von der Šmarna gora genannt haben.
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Die HERAUSFORDERUNG beantwortet die Frage, wen die Steilen von der Šmarna gora am schnellsten auf den Gipfel zulassen werden – einen Radsportler, der sich mit zusätzlichen knapp zehn Kilo von Karbontechnik hilft, oder den Läufer, der mit der Schwerkraft sozusagen mit leeren Händen kämpft. Natürlich gibt es auf einem so kurzen Wettbewerb mit einem so engen Weg nicht genug Platz für alle, die mitmachen möchten. Der Wettbewerb ist reserviert für die echt besten slowenischen Läufer und Radsportler, für ein paar Junge und natürlich auch Mädchen, um nicht falsch verstanden zu sein. Alle anderen können ihren Platz unter Zuschauern und Fans finden. Letztendlich – so einen Wettbewerb sehen wir nicht jeden Tag!
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Zur ersten Herausforderung ist es im Sommer 2001 gekommen. Die Läufer haben den Fehdehandschuh den Radsportlern hingeworfen. Die Zeiten auf den Trainings haben einen erbitterten Kampf und einen unsicheren Resultat vorhersagt. Die meisten haben auf einen Läufer gewettet, aber die Kenner waren vorsichtig. Die Wettervorhersage hat einen fairen Kampf versprochen; ein nasser Untergrund wurde einem Radsportler mehr Probleme machen als einem Läufer. Und dann – eine Viertelstunde vor dem Start hat es zu gießen angefangen in dann hat es geregnet gerade bis zur Ankunft des letzten Teilnehmers ins Ziel.
Der Resultat ist bekannt: die Läufer waren schneller.
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Aber die Zeit sagt uns nicht alles, was in den kaum 12 Minuten geschehen ist. Am Ende des ersten steilen Teils, das ist dort, wo sich der Weg Kovačeva steza dem Fahrweg auf die Šmarna gora anschließt und wo sie ungefähr an der Hälfte der Strecke waren, waren die Teilnehmer gleich gut. Natürlich hat auf der Ebene, die darauf folgt, der Radsportler den Vorteil ausgenutzt und sich gut 25 Sekunden Vorrang angehäuft. Überzeugt in seinen Sieg hat ihn der Läufer gefangen und ist ihm bei der Glocke knapp unter dem Gipfel vorbeigegangen, auf dem schwierigsten Teil… In den nächsten Jahren haben noch drei HERAUSFORDERUNGEN stattgefunden. Es hat sich herausgestellt, dass nur ein wirklich guter Spitzenbergradsportler, was in diesen Jahren Jure Golčer war, den Läufern gewachsen ist, unter Frauen waren aber die Läuferinnen immer schneller als die Radsportlerinnen. So hat es die Uhr gezeigt – auf der Strecke gab es viele Wendungen und viel taktisches und technisches Wissen war notwendig um den ersten Platz zu erreichen. Nach vier Jahren ist den Organisatoren der Atem ausgegangen – bzw. die finanziellen Möglichkeiten für die Fortsetzung der sonst interessanten Tradition. Die damalige Generation der Läufer und Radsportler hat angedeutet, wo die Möglichkeiten liegen, die sich ihnen auf der Šmarna gora anbieten. Bald nach den Herausforderungen ist auf der Šmarna gora fließendes Wasser geflossen und seit dann ist der Fahrweg auf der Šmarna gora besonders auf der oberen Hälfte viel besser, was den Radsportlern einige Vorteile im Vergleich mit der vorigen Lage geben würde. Vielleicht kommt die Zeit für eine erneute HERAUSFORDERUNG.