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Dieser Text wurde 2009 zum 30. Jubiläum des Laufs verfasst.

Der 30. Geburtstag ist ein bemerkenswertes Jubiläum, dessen Feier nur seltenen Initiatoren von Veranstaltungen und natürlich auch den Veranstaltungen selbst vergönnt ist. Neben dem Lauf selbst wurde auf der Šmarna gora auch die Geschichte des slowenischen und wir können sagen auch des weltlichen Berglaufs geschrieben. Deshalb haben wir uns entschieden bei dieser Angelegenheit durch die Geschichte des Laufs und die Ereignisse, die auf eine oder andere Weise mit dem Lauf verbunden sind, zu gehen.
Letztendlich ist auch der Lauf selbst am Wendepunkt – Miha geht nach 36 Jahren Arbeit auf der Šmarna gora in Ruhestand und Tomo hat mit dem 30. Lauf die ersten 50 Jahre seines Lebens vollendet und ist auch schon ein bisschen müde….
Außerdem wartet im Herbst 2010 eine neue Herausforderung auf uns – die Mitarbeit bei der Organisation der ersten Weltmeisterschaft im Berglauf in Slowenien – nach der Europameisterschaft 2001 die größte Berglauf-Veranstaltung in Slowenien.
Uns folgt ein sich stärkendes Team des Laufvereins Šmarnogorska naveza, das sich auf die Übernahme des Staffelstabes vorbereitet…. Letztendlich ist es an der Zeit, dass wir Dinge Jüngeren überlassen, die voll neuer Ideen sind…
Die Berghänge von der Šmarna gora dienen schon Jahrzehnte den Bewohnern von Ljubljana als ein Übungsgelände für Konditionstraining. Ende Siebziger war die Zeit, wenn Sport- und Freizeitwettbewerbe geboren wurden. Erinnern wir uns an Skimarathone, Radmarathone und Marathonläufe und die Massen von Leuten, die auf diese Weise begonnen haben Sport zu treiben!
Unter diesen Folterern des eigenen Körpers, wie sie von einigen genannt wurden, haben Gerüchte über unglaubliche Zeiten um 10 Minuten für den Aufstieg auf den Gipfel von unserer Šmarna gora gekreist. Ein Wort gab das andere und aus der Idee wurde ein Wettbewerb geboren. Der kürzeste Weg war nicht interessant, deshalb haben wir die weniger besuchte und längere Variante auf dem Umkreisweg Mladinska pot ausgewählt.
Alles hat in einem längst vergangenen regnerischen Herbst 1979 begonnen. Eine Woche vor dem Wettbewerb ist auf dem Kamm ein Viertel Meter Schnee gefallen. Wir haben über die Wiese auf dem Kamm einen Schneepfad geschaufelt, das Tauwetter hat dann einen Tag vor dem Wettbewerb den neu gefallenen Schnee geschmolzen und am Weg sind nur noch weiße Beweise unseres Eifers geblieben.
Einen Tag vor dem Wettbewerb bin ich auf die Šmarna gora gegangen um den Gastwirt Miha zu fragen, ob er was dagegen hätte, wenn wir vor dem Gasthaus das Ziel eines Wettbewerbs errichten, ich habe ihm im Rucksack auch die Zutäte für Tee gebracht: Holunderblüten, Honig, Limonen… Am Morgen des 18. November, noch lange vor dem Wettbewerb, wenn wir unter dem Gesims des Gasthauses Grad erst den Tisch für die Anmeldung aufgestellt haben, ist ein schlanker junger Mann vorbeigekommen in körpernahen Jeans und in schwarzen spitzen Schuhen mit einem Plastikbeutel in der Hand, aus dem „adidas“-Schuhe herausgeragt haben und er hat ängstlich nach einem Lauf gefragt….
Drei Stunden später habe ich ihm die erste Goldmedaille des Laufs auf die Šmarna gora um den Hals gehängt. Lado URH war zusammen mit seinem Bruder Ivan einer der Pioniere des slowenischen Berglaufs. Unter den Frauen gab es zum ersten Mal keine starke Konkurrenz – die erste Gewinnerin und die einzige Teilnehmerin war Terezija GEČ. In den nächsten Jahren hat sich der Lauf sozusagen durchgesetzt, besonders unter den Freizeitläufern und anderen Sportlern, die den Berglauf als eine Vorbereitung auf ihre Wettbewerbsleistungen benutzt haben. Und so wurde in den nächsten Jahren die höchste Treppe des Siegerpodests zwischen Schilangläufern, Olympianern und Nachbarn aus dem mir lieben Bergland Polhograjski Dolomiti – Bojan Cvajnar und Jani Kršinar ausgetauscht. Unter den Frauen wurde die slowenische freizeitsportliche Szene in dieser Zeit von der heute 81-jährigen Helena ŽIGON beherrscht, die in Jahren 1982 und 1983 gewonnen hat – die Strecke ist sie mit einer Startnummer auf der Brust auch noch 30 Jahre später bei dem Lauf gegangen.
Das Jahr 1984 ist ein schwarzes Loch in der Geschichte des Laufs – Abwesenheit aufgrund des Militärdienstes hat man auch auf der Šmarna gora gefühlt. Im Herbst dieses Jahres wurde aber der Berglauf-Weltverband gegründet, der später eng mit der Šmarna gora verbunden war. Ein Jahr später wurde die erste Weltmeisterschaft in Bergläufen organisiert. Auf die höchste Treppe des Siegerpodests hat eine Person getreten, deren Name in der Geschichte des slowenischen Berglaufs mit goldenen Buchstaben eingeschrieben ist. Franci TERAŽ hat in diesen taufrischen Jahren Neuland betreten, den Berglauf als eine wettbewerbliche Sportart aus dem nachbarlichen Italien nach Slowenien gebracht, den ersten internationalen Wettbewerb in seinem Heimattal Vrata unter dem Berg Triglav organisiert und Auftritte auf den ersten Weltmeisterschaften organisiert, wo er selbst 18-mal aufgetreten ist!
Im Jahre 1986 hat sich in die Liste der Gewinner Marija TROBEC eingeschrieben – eine Wettkämpferin, die in Jahren 1986-2000 mit 15 Auftritten für die Nationalmannschaft auf Welt- und Europameisterschaften eine Art Schutzmarke der slowenischen Bergläuferinnen geworden ist. In späten Achtziger und teilweise auch frühen Neunziger haben die slowenische Sport- und Freizeitszene zwei allen gut bekannte stählerne Männer beherrscht, die natürlich auch auf der Šmarna gora gewonnen haben: Lojze OBLAK und Jože ROGELJ. In der Frauenkonkurrenz waren in dieser Zeit BOHINC Veronika und Nataša NAKRST am besten. Damit hat sich die erste Ära des Laufs geendet, wenn die Strecke rund 4 Kilometer lang war, also ohne die Schlaufe über der Grmada. Der Start war das erste Jahr „bei der Treppe“ und später am Rand des Parkplatzes bei der Brücke über die Save. Auch der erste Aufstieg hat sich verändert – das erste Jahr ist die Strecke aus Spodnja kuhinja direkt recht gegen die Kapelle in Tacen gegangen, dann haben wir noch eine Kurve über Zatrep hinzugefügt – das ist die Ebene unter der Grmada.
Die Jahren 1991 und 1992 waren nicht nur für Slowenien ein Wendepunkt, sondern auch für den Lauf. Weil die Herausforderung des schnellsten Aufstiegs trotz der zehnjährigen Geschichte des Laufs noch immer offen geblieben ist, haben wir uns im Jahre 1991 entschieden neben dem herbstlichen Lauf im Frühling auch den REKORD zu organisieren – also irgendwo, nur am schnellsten aus Tacen auf die Šmarna gora. Die Maßstäbe wurden von anerkannten Athleten, Roman HOJAK und der 13-maligen Nationalläuferin in Bergläufen Anica ŽIVKO gesetzt.
Nur eine Woche nach dem Rekord ist der Krieg geschehen und die Ereignisse, die gefolgt haben, haben die Organisation des herbstlichen Laufs nicht zugelassen. Der REKORD hat sich aber noch in einer Sache von den vorherigen Läufen unterschieden – die Organisation war auf einem viel höheren Niveau: mit elektronischer Zeitmessung, organisiertem Transport der Ausrüstung, Einbeziehung der Polizeischule und einer doppelten Nummer der Teilnehmer. In dieser Zeit hat sich im Rahmen des Slowenischen Leichtathletikverbands bzw. des Ausschusses für Bergläufe auch eine Gruppe organisiert, die sich zum Ziel gesetzt hat, Bergläufe in Slowenien zu organisieren und diesem Team ist die Veranstaltung auf der Šmarna gora nicht versteckt geblieben. Aufgrund eines hohen Niveaus der Organisation wurde dem Lauf 1992 die Nationalmeisterschaft angeboten. Um sich den Maßstäben anzunähern, die von dem damals schon anerkannten Berglauf-Weltverband gesetzt wurden, haben wir die Strecke mit einer Schlaufe über die Grmada verlängert. Da der neue Weg in Hinsicht auf Orientierung ziemlich kompliziert war – und noch immer ist – haben wir alle Kreuzwege mit Holzpfeilen markiert. Doch weil die Šmarna gora von allerlei Typen von Menschen besucht wird, war die Lebensdauer der 25 Pfeile sehr kurz – am längsten – etwa 2 Jahre – hat sich derjenige bei der Kapelle auf nördlichem Kamm erhalten. Jahre später wurde er gefunden und aufbewahrt…… heute kehrt er renoviert wieder auf die Šmarna gora zurück in die Vitrine des Laufs.
Kehren wir zurück zum Lauf und den Gewinnern… die erste verlängerte Strecke war ein bisschen kürzer von der heutigen – aus Spodnja kuhinja hat sie direkt links gegen die Grmada geführt, ein Jahr später haben wir sie mit einer Schlaufe aus Spodnja kuhinja rechts gegen die Kapelle in Tacen und dann links querverlaufend gegen die Grmada verlängert. Interessant ist, dass der Gewinner dieser offenen Nationalmeisterschaft der erste Ausländer war, der je im Lauf aufgetreten ist! Drago PARIPOVIČ hat als Preis einen farblichen Fernseher bekommen, den er aber nicht über Zoll in das gebürtige Kroatien transportieren konnte. In der Frauenkonkurrenz ist auf die höchste Treppe des Siegerpodests eine von den besten slowenischen Langstreckenläuferinnen dieser Zeit getreten; das war ihr erster Sieg beim Lauf, später hat sie noch drei aufeinandergereiht und ist so mit vier Siegen die erfolgreichste unter den Frauen: Silva VIVOD.
Im späten Herbst 1992, gerade 13 Jahre nach dem ersten Lauf, wurde auf der Šmarna gora die Geschichte des slowenischen Berglaufs geschrieben. Bei einer Sitzung, die auf Initiative der Organisatoren des Laufs auf die Šmarna gora einberufen wurde, wurden die Grundlagen der Entwicklung vom slowenischen Berglauf gesetzt, wie wir ihn heute kennen.
Im Jahre 1993 haben wir noch Kinder-Kategorien hinzugefügt und für sie die letzten 2,5 Kilometer der Strecke bestimmt. Auf der langen Strecke hat Franci TERAŽ gefeiert – das war der letzte slowenische männliche Sieg beim Lauf bis… aber darüber noch später. Auf der kurzen Strecke hat den ersten Maßstab unter älteren Mädchen die spätere slowenische Schneekönigin Petra MAJDIČ (Schilangläuferin) gesetzt, die zwar schon ein Jahr früher die erste unter den Juniorinnen auf der langen Strecke war; Petra wurde gerade in dem Jahr geboren, als auch unser Lauf geboren wurde. Ein guter Ruf breitet sich in das neunte Dorf aus, sagt ein slowenisches Sprichwort. Und so hat sich der Ruf über den Lauf auch über die Grenzen Sloweniens ausgebreitet.
Die Jahre 1994-1997 hat der Italiener Lucio FREGONA geprägt, der mit vier Siegen der erfolgreichste Läufer auf der Šmarna gora ist, und inzwischen hat er im Jahre 1995 sogar die Krone des Weltmeisters gewonnen. Im Jahre 1994 hat unter Frauen Helena JAVORNIK gewonnen – Legende der slowenischen Athletik. In diesen Jahren haben sich den ersten Platz unter Frauen Anica ŽIVKO und Silva VIVOD ausgetauscht und unter Mädchen Petra Majdič und Ines und Tina Hižar, die uns Jahre später mit den ersten slowenischen Medaillen an Weltmeisterschaften erfreut haben. In den späten Neunziger ist auch ein Läufer-Team aus der Slowakei regelmäßig gekommen und im Jahre 1998 hat auf dem Siegerpodest Marcel MATANIN gestanden.
In den Jahren 1999 und 2000 hat ein Läufer gefeiert, der in die Geschichte des internationalen Berglaufs als der beste Läufer für die Auf- und-Ab-Strecken eingeschrieben wurde: Marco DEGASPERI kann sich mit fünf Titeln des Weltmeisters, einem Titel des Jugendweltmeisters – und zwei Siegen und drei zweiten Plätzen (2001-2003) auf der Šmarna gora rühmen. Im Jahre 1999 hat ihn unter Frauen auf der höchsten Treppe des Siegerpodests die neugebackene Jugendweltmeisterin Ines HIŽAR Gesellschaft geleistet
Im Jahre 2001 hat auf der höchsten Treppe des Siegerpodests Emanuele MANZI gestanden, der diesen Erfolg noch zweimal wiederholt hat – 2003 und 2004. 2002 und 2006 hat auf der höchsten Treppe des Siegerpodests ein „Kiwi“ gestanden, der der ganzen Berglaufwelt bekannt ist. Er schmückt sich mit sechs Titeln des Weltmeisters, wobei sein zweifelsohne liebster derjenige aus dem Jahre 2005 in der Auf-und-Ab-Disziplin ist, zu dem er in seinem Heimatort Wellington gelaufen ist. Den siebten hat ihm ein wildgewordener dörflicher Hund in der Türkei „weggebissen“. Er ist der Rekorder fast aller traditionellen Läufe in der ganzen Welt, auch der slowenischen Grintovec und Šmarna gora, und inzwischen hat er sich erfolgreich auch auf ein olympisches Marathonabenteuer begeben: Jonathan WYATT!
1999-2003 waren die Jahre, wenn der Lauf auf die Šmarna gora eine Weltmeisterschaft nach der Weltmeisterschaft war, weshalb er den Namen „Bergläuferischer Zürich“ bekommen hat. Auf den drei Treppen des Siegerpodests haben sich damals nur Medaillenträger der letzten Weltmeisterschaften gewechselt: Degasperi, Wyatt, Manzi und Fregona. Dazwischen ist es im Jahre 1999 ČEH Jože und ein Jahr später einem Ortsansässigen, heute einem neugebackenen Vater, NOVAK Boštjan gelungen, sich auf die zwar niedrigste Treppe des Siegerpodests einzuschieben.
In den Jahren 2005 und 2007 waren unter Männern Robert KRUPICKA und Andrzej DLUGOSZ am schnellsten – beide haben ein paar Auftritte gebraucht, bevor sie auf den höchsten Platz gestiegen sind. Unter Frauen hat im Jahre 2005 nach fünf Siegen in ihrer Alterskategorie und mehreren Medaillen auf Weltmeisterschaften die kaum 17-jährige Mateja Kosovelj nach absolutem Sieg gegriffen. Sie hat den Erfolg noch ein Jahr später wiederholt. Letztes Jahr hat am Lauf nach dem Prinzip „gekommen-gesehen-gesiegt-den Rekord der Strecke gesetzt“ eine der erfolgreichsten Bergläuferinnen der letzten Zeit und die Trägerin von fünf Medaillen aus Welt- und Europameisterschaften Andrea MAYR teilgenommen. Das Jahr 2008 wird sich für immer auch der Läufer merken, der nach fünfzehn Jahren dem Lauf auf die Šmarna gora wieder einen slowenischen Sieg gebracht hat. Er hat im Jahre 2003 die Welt aufmerksam auf sich gemacht, wenn er den Titel des Jugendweltmeisters gewonnen hat. Mitja KOSOVELJ hat auf der Šmarna gora eine unglaubliche Serie aufeinandergereiht: in den Jahren 1997-1999 ist er dreimal in der Kategorie der Jungen aufgetreten – das erste Mal war er zweiter, dann zweimal erster, dann haben 4 Siege in der jugendlichen Kategorie gefolgt und vier Auftritte unter Erwachsenen: zweiter, vierter, fünfter und dritter Platz und im Jahre 2008 endlich der Sieg. Dieses Jahr, wenn der Lauf sein 30-jähriges Bestehen feiert, waren Andrea Mayr und Debütant Antonio Toninelli am schnellsten.
Mit der Šmarna gora ist noch eine Geschichte verbunden, die das Leben geschrieben hat… Im Jahre 2002 hat den Lauf am fünften Platz ein australischer Läufer beendet, dessen E-Mail-Adresse empire-kid@... war. Paul CRAKE hat den Spitzennamen in den Jahren 1999-2003 mit fünf Siegen im vielbeachteten Wettbewerb verdient, wo man auf Treppen auf den Wolkenkratzer Empire State Building in den USA läuft. Schon damals hat er mir erwähnt, dass sein Sportziel Teilnahme an dem größten Radsportrennen Tour de France ist. Bald danach hat er zu Fahrradfahrern gewechselt und für mehrere professionelle Teams gefahren. 2004 hat er mit ausgezeichneter Fahrt auf den prestigevollsten Bergpass – Grossglockner – aufmerksam auf sich gemacht. Schulter an Schulter haben ihn er und ein slowenischer Fahrradfahrer zusammen überquert. Im Herbst 2006 hat dann ein Schock gefolgt – während des Trainings auf Neuseeland hat ihn ein Windstoß wörtlich von der Straße weggeweht und die Folge war eine schwere Verletzung der Wirbelsäule, die ihn auf den Rollstuhl angewiesen hat. Kurz vor dem Unfall hat er eine junge Dame kennengelernt, die er dieses Jahr in Italien am 1. August geheiratet hat. Der Trauzeuge war Marco Degasperi und unter den Hochzeitgästen seine Freunde Emanuele Manzi und Jonathan Wyatt, alle Legenden von der Šmarna gora. Parallel dazu ist die Geschichte auf der Šmarna gora verlaufen – so wie der Lauf aus dem Wunsch geboren wurde, den Schnellsten unter den Läufern zu finden, so wurde im Jahre 2001 die HERAUSFORDERUNG von der Šmarna gora geboren – die Läufer haben die Bergradsportler herausgefordert, wer am schnellsten auf die Šmarna gora kommt und das auf dem Fahrweg aus Zavrh. Unter den auserwählten besten Fahrradfahrern konnte nur Jure GOLČER gleichwertig mit den Läufern mithalten. In den drei Auftritten hat er zweimal gewonnen und den Rekord der Strecke gesetzt. Dann ist er zu Straßenradsportlern gegangen und hat seinen Schwanengesang unter Großglockner erlebt, als er Schulter an Schulter mit Paul Crake die ganze österreichische Phalanx ins Bockhorn gejagt hat. Im Sommer dieses Jahres wurde er gezwungen die Saison zu unterbrechen, da er unglücklich gefallen ist und das Schlüsselbein gebrochen hat.
Das sind also die Helden des 30-jährigen Bestehens vom Lauf auf die Šmarna gora. So wie jede Medaille zwei Seiten hat, hat sie auch jede sportliche Veranstaltung. Eine Menge von Freiwilligen hat 30 Jahre dafür gesorgt, dass im Hintergrund alles so verlaufen ist, wie es sollte. Und unter diesen wollen wir noch besonders das Häuflein erwähnen, das bei dem Lauf die ganzen 30 Jahre mitgemacht hat. Es gibt nicht viele, aber sie sind groß, besonders der erste. Frane MEDVED, Alenka ŠARF und Joži LEDINEK sind Teil dieser 30-jährigen Geschichte. Natürlich würde es keinen Lauf geben ohne all die Läufer beider Geschlechte, verschiedener Nationalitäten, Religionen und Lebensanschauungen….
Wir schenken Ihnen allen eine Geburtstagstorte.
Šmarna gora, den 3. Oktober 2009
Geschrieben: Tomo Šarf